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Durchfall – wenn der Darm Sie im Stich lässt

Durchfall ist eine der weltweit verbreitetsten Gesundheitsstörungen überhaupt. Allein in Deutschland „erwischt“ es jeden dritten Erwachsenen mindestens einmal im Jahr.

Die Verdauungsstörung hat viele Auslöser: Ungewohntes Essen, Stress, Alkohol im Übermaß, Nahrungsmittelallergien oder Medikamente gehören dazu. Aber natürlich können auch Infektionen, beispielsweise eine Magen-Darm-Grippe, den Verdauungsapparat aus dem Takt bringen.

Der „Flotte Otto“, wie Durchfall im Volksmund genannt wird, ist in der Regel nicht bedrohlich. Meist hält er nur wenige Tage an und verschwindet dann von selbst wieder. Das ist wohl auch der Grund, warum viele Betroffene das Problem nicht so ernst nehmen. Die wenigsten jedenfalls suchen einen Arzt auf, sondern behandeln sich selbst.

Dabei wird eine Gefahr allerdings unterschätzt: Durchfall ist häufig mit hohen Wasser- und Elektrolytverlusten verbunden. Bei ansonsten gesunden Erwachsenen kann dies zu Kreislaufstörungen führen. Säuglinge und Kleinkinder sowie ältere Menschen können sogar – da sie zumeist weniger trinken – regelrecht „austrocknen“.

Wird der Durchfall rechtzeitig und angemessen behandelt, lassen sich solche ernsthaften Komplikationen jedoch vermeiden.

Wann spricht man von Durchfall?

Die Stuhlgewohnheiten der Menschen sind sehr unterschiedlich. Aus medizinischer Sicht gilt ein Stuhlgang von dreimal täglich bis zu dreimal wöchentlich als normal. Wenn man an Durchfall – der sogenannten Diarrhö – leidet, heißt das, dass die Nahrung nicht mehr vollständig verdaut und zu schnell Richtung „Ausgang“ transportiert wird. Der Grund: Die geschädigte Darmschleimhaut sondert vermehrt Sekrete ab. Wodurch der Darminhalt verflüssigt wird. Es kommt zu häufigen Stuhlentleerungen und Stuhl von verminderter Konsistenz. Zu den Begleiterscheinungen gehören krampfartige Bauchschmerzen und Blähungen. Ist der Durchfall auf eine Infektion zurückzuführen, kann außerdem Fieber auftreten. In der Regel verschwinden die Symptome nach 2 bis 3 Tagen wieder.

  • Das kann eine Durchfallerkrankung auslösen:
    Virusinfektionen, vor allem im Winter, wenn unser Immunsystem ohnehin geschwächt ist.
  • Medikamente, zum Beispiel Antibiotika.
  • Psychische Faktoren wie Stress (zum Beispiel im Job) oder Angst (zum Beispiel vor Prüfungen).
  • Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum.
  • Nahrungsmittelallergien, etwa die Unverträglichkeit des Getreideeiweißes Gluten.
  • Infektionen mit Bakterien, häufig auf Reisen nach dem Genuss von verdorbenen Lebensmitteln, ungewaschenem Obst oder verschmutztem Trinkwasser.
  • Krankheiten, zum Beispiel Nierenbeckenentzündungen, können von Durchfall begleitet werden.

So helfen Sie sich selbst

Bei normalem Durchfall müssen Sie nicht sofort einen Arzt aufsuchen. Dennoch sollten Sie das Problem keinesfalls „aussitzen“. Denn mit dem Flüssigkeitsverlust kann eine Unterversorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen einhergehen. Entsprechend fühlen sich die Betroffenen müde und schwach, Kreislaufstörungen oder gar ein Kollaps sind mögliche Folgen. Ein umgehender Ausgleich der verloren gegangenen Stoffe ist daher geboten.

Salzstangen und Schokolade?

Alte Hausrezepte gegen Durchfall gibt es viele, am populärsten ist wohl die Kombination aus Salzstange und Schokolade – nur leider ist sie völlig ungeeignet. Die hohe Konzentration an Zucker und Salz führt nämlich dazu, dass dem Körper Wasser entzogen und nicht wie gewünscht, wieder zugeführt wird. Ebenfalls ungeeignet sind Milch, kohlensäure- und sorbithaltige Getränke.

Genau auf Ihren Bedarf abgestimmte Elektrolytlösungen erhalten Sie dagegen in unserer Apotheke.

Über einen Zeitraum von 12 bis 24 Stunden steht in jedem Fall die Flüssigkeitszufuhr – sehr dienlich sind auch Kräutertees und stille Mineralwasser – im Vordergrund. Dann können Sie allmählich wieder feste Kost zu sich nehmen.

  • Zwieback, Toast, Knäckebrot
  • Kartoffelbrei, Möhrengemüse
  • geriebener Apfel, Bananenbrei
  • Magerquark oder ungesüßter, naturbelassener Joghurt

Halten Sie sich an diese Ernährungstipps, führen Sie Ihrem Körper ausreichend Nährstoffe zu, ohne ihn zu belasten. Wer diesen Ernährungsplan erweitern möchte, sollte sich zumindest an folgende Faustregel halten: Nicht zu viel Fett, nicht zu viel Eiweiß, nicht zu viel Zucker!

Durchfall bei Säuglingen

Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren ist auf jeden Falle in Arztbesuch ratsam. Bereits bei kurzem Krankheitsverlauf verlieren sie rasch Flüssigkeit. Sie sollten deshalb schon innerhalb der ersten stunden nach Eintritt des Durchfalls mit einer Elektrolytlösung aus der Apotheke versorgt werden. Die Gebrauchsanweisung sollte dabei genau eingehalten werden. Damit der Verdünnungsgrad der Lösung und die Dosierung stimmen. Die Lösung wird am besten löffelweise gegeben. Wenn Säuglinge gestillt werden, kann dies zwischen der Gabe der Trinklösung geschehen. Ist der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen, bekommen Kinder ihre gewohnte Nahrung. Besonders geeignet sind anfänglich je nach Alter Bananenbrei, Nudeln, Kartoffeln und Zwieback. Süßes sollte die Ausnahme bleiben. In den ersten Tagen sollte daher auch der Verzehr von stark gezuckerten Speisen und Säften eingeschränkt werden.

Treffen folgende Umstände oder Symptome zu, sollten Sie mit Ihrem Kind sofort zum Arzt:

Ihr Kind

  • Ist jünger als 7 Monate oder wiegt weniger als 8kg.
  • Hat gleichzeitig hohes Fieber.
  • Hat eine Grunderkrankung.
  • Zeit ein auffälliges Verhalten (Gereiztheit, schrilles Schreien, Trinkschwäche).

Medikamente gegen Durchfall

In jedem Fall sollte die Behandlung einer Diarrhö so frühzeitig wie möglich beginnen. Zeigt eine „Schonkost“ nicht den gewünschten Effekt, wenden Sie sich an unser Apothekenteam. Es kann Ihnen wirksam helfen:

Spezielle Hefe stabilisiert die natürliche Darmflora und stoppt die Vermehrung krankmachender Bakterien. Die Verträglichkeit ist sehr gut sogar bei Kindern und Säuglingen. Ausgenommen sind Patienten mit einer Hefeallergie. Die typische Darreichungsform sind Kapseln. Sie können vor der Anwendung geöffnet und das enthaltene Pulver dann in Tee oder Wasser gelöst werden.

Medikamente mit medizinischer Kohle oder sogenannten Tanninen sind in der Lage, sowohl Wasser als auch krankmachende Keime zu binden. So kommt es zur Eindickung des Stuhles und zum Ausschleusen der Krankheitserreger aus dem Körper.

Der Wirkstoff Loperamid vermindert die Muskelbewegung des Darmes und normalisiert den Austausch von Wasser und Salzen. Entsprechende Medikamente stoppen den Durchfall zuverlässig. Allerdings töten sie nicht die krankmachenden Keime ab. Das bleibt Aufgebe Ihres Immunsystems. Die Anwendung sollte daher selbst bei akutem Durchfall nur kurzzeitig (maximal zwei Tage lang) erfolgen.

Wann Sie zum Arzt sollten

Einen Arzt sollten Sie unbedingt aufsuchen, wenn

  • Sich Ihr Stuhlgang nicht spätestens nach drei bis vier Tagen wieder normalisiert hat.
  • Sie Fieber (ab 38,5 Grad), kolikartige Schmerzen oder Blut im Stuhl haben.
  • Sie mehr als 5 Prozent Ihres Körpergewichts an Flüssigkeit verlieren.

Ob Ihr Flüssigkeitsverlust bereits gravierend ist, können Sie übrigens auch mit einem einfachen Hauttest selbst prüfen: Nehmen Sie eine Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger. Nach dem Loslassen der Hautfalte sollte diese nicht länger als zwei Sekunden bestehen bleiben.

„Montezumas Rache“

Im Urlaub sind viele Touristen nicht nur neugierig auf die fremde Kultur, sondern auch auf ungewohnte Gaumenfreuden. Doch nicht immer spielt die Gesundheit mit. Magen-Darm-Erkrankungen sind häufige Urlaubsbegleiter. Viele Beschwerden lassen sich allerdings vermeiden, wenn Sie als Reisende(r) beim Essen und Trinken einige Regeln beachten:

  • Essen Sie nur frisch zubereitete gekochte oder durchgebratene Speisen. Achtung bei Fisch- und Muschelgerichten.
  • Verzichten Sie auf Obstsalate, essen Sie nur selbst geschältes Obst.
  • Meiden Sie Speiseeis, Sahnetorte, Milch. Verwenden Sie nur abgekochtes Wasser.
  • Trinken Sie industriell abgefüllte Produkte. Achten Sie darauf, dass zum Beispiel Flaschen originalverschlossen sind.
  • Verzichten Sie auf Eiswürfel.

Zur Prophylaxe sind Hefe-Präparate die Mittel der Wahl. Idealerweise beginnen Sie zwei Wochen vor Reiseantritt mit der Einnahme. Sollte es Sie trotz aller Vorsicht doch einmal „erwischen“, vermindert der Wirkstoff Loperamid rasch die Beschwerden. Allerdings tötet er nicht die krankmachenden Keime ab. Länger als zwei Tage sollten Sie entsprechende Medikamente auch im Urlaub nicht ohne ärztliche Behandlung einnehmen.

Wir haben morgen Notdienst!

Am Sonntag, den 07.07.2019 von 08:30 Uhr bis Montag, den 08.07.2019, 18:30 Uhr sind wir durchgängig für Sie da.

Was fliegt gerade?
Die Pollenflug-Meldung

Im Juli besteht ein mögliches Vorkommen von Ambrosia, Birke, Eiche, Hausstaubmilben und Roggen.
Im Juli besteht ein starkes Vorkommen von Beifuß, Brennnessel, Gräsern, Kiefer, Sauerampfer, Schimmelpilzen und Spitzwegerich.

Säure/Basen

Übersäuerung

Damit unser Stoffwechsel funktioniert, muss im Körper das Gleichgewicht von Säure und Basen aufrechterhalten werden. Nur so können die biochemischen Vorgänge im Stoffwechsel optimal ablaufen.

Leider ist die Übersäuerung heute eine Zivilisationserscheinung. Vor allem der verstärkte Genuss von tierischem Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier) und Getreideprodukten und ein deutlich verminderter Verzehr von frischem Obst, Gemüse und Salat führen zu einer Steigerung der Säurebelastung und damit langfristig zu einer chronischen Übersäuerung.

Folgen einer Übersäuerung

Im Zentrum der Säure-Basen-Regulation steht immer die Aufrechterhaltung des Blut- und Gewebe-pH. Unser körpereigenes Puffersystem kann kleine Mengen an Säuren neutralisieren und über die Ausscheidungsorgane Lunge, Nieren, Leber und Haut ausscheiden. Das Blut verliert seine normalen Fließeigenschaften und der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Abbauprodukten wird eingeschränkt. Der medizinische Fachausdruck für eine Übersäuerung des Blutes heißt „Azidose“.

Eine akute Azidose ist eine lebensgefährliche Erkrankung, die sofortige Notfallmaßnahmen erforderlich macht. Sie kommt selten – als Folge gravierender Grunderkrankungen – vor.

Die chronische Übersäuerung entsteht, wenn das Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt über einen längeren Zeitraum besteht. Dies hat Auswirkungen auf verschiedene Körperfunktionen. Die Anzeichen dafür sind vielfältig und unspezifisch, so dass eine chronische Übersäuerung oft über Jahre unentdeckt bleibt. Man spricht daher auch von einer „latenten Azidose“.

Anzeichen für eine chronische Übersäuerung können sein:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Nachlassende Konzentration
  • Verringerte Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte Stressempfindlichkeit
  • Nervosität
  • Verminderte Widerstandskraft
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Veränderung der Haut, Haare und Nägel
  • Nachlassende Festigkeit des Bindegewebes

Außerdem kann die Knochenfestigkeit abnehmen und das Osteoporoserisiko steigen.

Messung einer Übersäuerung

Die Säurewerte könne im Blut gemessen werden. Eine Azidose liegt vor bei einem pH von weniger als 7,35 im Blut. Da sich der Säurewert durch körperliche Anstrengung, Mahlzeiten und Aufregung verändert, müssen fünf Einzelwerte bestimmt werden, um eine seriöse Aussage zu erzielen.

Diese fünf Werte des Blutbildes sind:

  • Säurewerte des Bluten pHB…………………………………………………………………………………7,35 – 7,45
  • Pufferfähigkeit des Blutes PB……………………………………………………………………………..47 – 56 mmol/l
  • Pufferfähigkeit im Blutplasma PPL…………………………………………………………………………..27 – 36 mmol/l
  • Pufferfähigkeit in der Zelle IZP………………………………………………………………………………..> 20 mmol/l
  • Basenüberschuss BE……………………………………………………………………………………28 mmol/l

Den pH-Wert können Sie auch selbst im Ihrem Urin messen. Dafür gibt es spezielle Teststreifen in unserer Apotheke.

Die basengerechte Ernährung
Grundsätzlich werden vier Gruppen von Nahrungsmitteln hinsichtlich ihres Einflusses auf unser Säure-Basen-Gleichgewicht unterschieden.

  • Basenliefernde Nahrungsmittel

Kartoffeln, Gemüse, Obst, Milch und Sahne, Joghurt, Molke, stille Mineralwässer, Gewürzkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Thymian, Dill, Pfeffer, Paprika und schwarzer Tee.

  • Neutrale Nahrungsmittel

Butter, Öle, Walnüsse, Leitungswasser. Die halten das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen.

  • Säureerzeuger

Zucker, zuckerhaltige Süßigkeiten, Limonaden und Cola, Weißmehlprodukte, polierter Reis, Kaffee und alkoholhaltige Getränke. Sie enthalten zwar selbst keine Säuren, lassen sie aber bei der Verstoffwechslung entstehen.

  • Säurelieferanten

Fleisch und Innereien, Geflügel, Wild, Eier, Käse, Quark. Sie enthalten einen Überschuss an sauren Stoffen und bei der Verstoffwechslung werden zusätzlich noch Säuren produziert.

Tipps:

  1. Vermeiden Sie das Rauchen – einer der gefährlichen Schrittmacher einer chronischen Übersäuerung.
  2. „Spülen“ Sie die Säure auch Ihrem Körper, indem Sie zwei Liter am Tag trinken: stille Mineralwässer, ungesüßte Fruchtsäfte, entwässernde Heiltees mit Birkenblättern, Brennnesselkraut oder Schachtelhalm.
  3. Schwitzen Sie die Säure aus. Die Haut ist ein wichtiges Entsäuerungsorgan. Säuren und Schlacken werden über die Schweißdrüsen und die Hautatmung entsorgt. Sportliche Aktivitäten, Sauna, Thermalbäder und Dampfbäder können diesen Prozess fördern.
  4. Nehmen Sie entsäuernde Stoffe über die haut auf. Für ein Basenbad lösen Sie 100 Gramm Natriumhydrogencarbonat (geeignete Präparate aus Ihrer Apotheke) in einem Vollbad auf. Baden Sie darin eine halbe Stunde und ruhen Sie anschlie0end eine Stunde aus. Auch durch Moorbäder holen Sie sich zusätzliche basische Nährstoffe in Ihren Körper.
  5. Regen Sie Ihre Durchblutung durch sportliche Aktivitäten an. Sauerstoff gelangt vermehrt in die  Zellen und das sauer machende Kohlendioxid wird vermehrt abgeatmet. Ihre sportlichen Aktivitäten sollten Sie auf 20 bis 30 Minuten pro Tag ausdehnen. Besonders geeignet sind Schwimmen, Radfahren und leichtes Joggen.
  6. Sollten die Einhaltung dieser Tipps in Verbindung mit einer basenreichen Ernährung nicht mehr ausreichen, um ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht wieder einzurenken, so wenden Sie sich an Ihr A-plus Apothekenteam. Es hält für Sie geeignete Präparate als Tabletten oder Pulver bereit, die aus einer wichtigen Kombination aus basischen Mineralstoffen und Spurenelementen zur Entsäuerung bestehen.

Sonne – Licht zum Leben

Die Sonne, die alles Leben auf der Erde erst existieren lässt, beeinflusst sowohl unseren Körper als auch unseren Gemütszustand. So lösen Sonnenstrahlen in unserem Körper hormonelle Reaktionen aus, die Stoffwechselvorgänge anregen.

Damit auch die Haut, eines unserer größten Organe, die Sonne ungetrübt genießen kann, sollten wir ihr beim Sonnenbaden eine besondere Zuwendung schenken. Eigenschutzmechanismen wie Lichtschwiele (Verdickung der Hornhaut) und Bräunung (Bildung von Melanin) der Haut sind je nach Hauttyp, Aufenthaltsort und Tageszeit schnell ausgereizt, dann wird es Zeit, den Schatten zu suchen. Denn durch richtigen Umgang mit der Sonnenstrahlung bewahren wir unsere Haut vor frühzeitiger Hautalterung, möglichen Formen der Sonnenallergie und vor allem vor Sonnenbrand, der zu Melanomen (Hautkrebs) führen kann.

Sonnenallergie

Formen der Sonnenallergie sind:

  • Polymorphe Lichtdermatose (PLD) – etwa 20% der Bevölkerung sind davon betroffen, also jeder fünfte. In der Mehrzahl trifft es Frauen.
  • Mallorca Akne – etwa 1% der Bevölkerung leidet darunter.

Die Polymorphe Lichtdermatose ist eine Reaktion der Haut auf die durch UV-A Strahlung der Sonne hervorgerufene Radikalenbildung. Die Hauterscheinungen können dabei von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Häufig kommt es zu Rötung, Juckreiz oder Pusteln. Auch Bläschen können sich bilden. Vor allem betroffen sind Dekolletee, Hals, Oberarm und Oberschenkel, nie jedoch die Hautpartien der Kleidung.

PLD tritt meist nur zu Beginn der Sommersaison auf und verschwindet in der Regel nach ein bis zwei Wochen.

Akute Hauterscheinungen könne mit kortikoidhaltigen Cremes und/oder Antihistaminika behandelt werden.

Zur Vorbeugung einer Polymorphen Lichtdermatose empfiehlt sich:

  • das langsame Gewöhnen an die intensive Sommersonne,
  • die tägliche prophylaktische Einnahme von Betacarotin, beginnende zwei Wochen vor Sonnenexposition,
  • die Verwendung von Sonnenschutzmittel mit hohem UV-B und hohem UV-A Filter.

Da die Haut bei einer PLD meist eher trocken ist, ist ein Sonnenschutzgel fehl am Platz. Es verschlechtert den Zustand nur. Am besten sind Sonnenschutzprodukte in Form einer Lotion oder Creme.

Die Mallorca Akne ist gekennzeichnet vom Auftreten roter Flecken, Knötchen, Pappeln, manchmal Quaddeln und starkem Juckreiz, vor allem auf Dekolleté und Schulterregion. Auch hier löst UV-A Strahlung die Symptome aus, allerdings immer nur im Zusammenspiel mit Fetten, Emulgatoren (Sonnenschutzmittel, Pflegecremes oder Lotionen) oder körpereigenem Talg in den oberen Hautschichten.

Sie sollten daher unbedingt folgendes beachten:

  • Sonnenschutzgel verwenden, keine Creme oder Lotion,
  • Produkte mit hohem UV-A Filter wählen.

Wichtig: Alle sonstigen Produkte zur Gesichts- und Körperpflege sollten während der intensiven Sonnenbestrahlung ebenfalls fett- und emulgatorfrei sein.

So finden Sie Ihr richtiges Sonnenschutzprodukt

Wichtig bei der Auswahl des richtigen Sonnenschutzes sind:

  • die Eigenschutzzeit (ESZ) je nach Hauttyp
  • die zu erwartende Sonnenintensität (abhängig von Reiseziel und Tageszeit)
  • die geplante Zeit und Dauer für den Aufenthalt in der Sonne

Hauttypen

Hauttyp 1: Sehr hohe Sonnenempfindlichkeit

Hautfarbe sehr hell, blass, Sommersprossen

Augenfarbe: meist blau oder grün

Haarfarbe: rötlich

Eigenschutz: ca. 5 – 10 Minuten

Hauttyp 2: Hohe Sonnenempfindlichkeit

Hautfarbe hell, selten Sommersprossen

Augenfarbe: blau, grün oder grau

Haarfarbe: blond bis braun

Eigenschutz: ca. 10 – 20 Minuten

Hauttyp 3: Geringe Sonnenempfindlichkeit

Hautfarbe hellbraun

Augenfarbe: grau oder braun

Haarfarbe: dunkelblond, braun

Eigenschutz: ca. 20 – 30 Minuten

Hauttyp 4: Sehr geringe Sonnenempfindlichkeit

Hautfarbe braun, oliv

Augenfarbe: dunkel

Haarfarbe: dunkelbraun, schwarz

Eigenschutz: 30 – 45 Minuten

Sonnenintensität

Je senkrechter die Sonnenstrahlung auf die Erde trifft, desto intensiver wird ihre Strahlung. Liegt Ihr Reiseziel sehr nah am Äquator – am Mittelmeer sind Sie schön nah dran – ist die Sonnenstrahlung wesentlich stärker als in Deutschland. Auch im Laufe eines Tages ändert sich die Sonnenintensität. In den Mittagsstunden strahlt die Sonne am stärksten, daher etwa von 11.00 – 15.00 Uhr die direkte Sonne meiden. Die Südeuropäer machen es uns vor – sie halten Siesta.

Geplante Zeit für das Sonnenbad

Es gilt folgende Formel:

Beispiel:

Lichtschutzfaktor Ihres Produkts: 15

Ihr Hauttyp: Typ II (ESZ: max. 20 Minuten)

Daraus folgt:

Nach 60% der errechneten Zeit, der sogenannten Sonnenbrandschwelle, sollten Sie allerdings aus der Sonne gehen. Denn danach setzten schon Hautschäden ein. In unserem Beispiel (300 Minuten) ist es nach 180 Minuten, also nach drei Stunden, höchst Zeit, aus der Sonne zu gehen!

Tipps

Für jeden von uns!

Sowohl die UV-A als auch die UV-B Strahlen des Sonnenlichts regen die Bildung von sogenannten freien Radialen an. Diese freien Radikale haben eine schädigende Wirkung auf alle Zellen unseres Körpers, besonders auf deren Zellkerne (Entstehung von Hautkrebs), auf die Zellmembranen (Hautrötung, Schmerz) und auf das Bindegewebe (Hautalterung, Krampfadern).

Für jeden von uns kann die Anwendung von Radikalenfängern wie Betacarotin, Vitamin C, Vitamin E und Selen von Nutzen sein.

Wichtige Regeln in Sachen Sonnenschutz

  • Nie die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne ausnutzen.
  • Schnee, Sand und Wasser sind Spiegel für Sonnenstrahlen. Sie verstärken ihre Intensität und verringern die Schutzzeit.
  • Kinder unter 6 Jahren sollten unbedingt Sonnenbrände vermeiden. Säuglinge sollten nie in die direkte Sonne!
  • Die Mittagssonne meiden, da zu diesem Zeitpunkt die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist.
  • Mehrmaliges Auftragen eines Sonnenschutzmittels verlängert nicht die erlaubte Verweildauer in der Sonne.
  • Nach dem Baden das Produkt erneut auftragen. Die gilt auch für „wasserfeste“ Mittel.
  • Sonnenbrillen sind nicht nur cool sondern auch nützlich zum Schutz der Augen.
  • Tragen Sie Ihr Sonnenschutzprodukt etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auf. Ausnahme: Mittel mit mineralischen UV-Filtern, denn sie entfalten ihre Wirkung sofort.
  • Unsere Kleidung bietet einen guten Sonnenschutz. Tragen Sie ruhig einen Sonnenhut eine Kappe zum Schutz!

Vitamine und Mikronährstoffe

Zur Aufrechterhaltung einer optimalen Gesundheit ist der Mensch auf Zufuhr der richtigen bzw. lebensnotwendigen Nährstoffe angewiesen, in der Konzentration, wie sie normalerweise auch in den Körperzellen vorhanden ist. Diese Nährstoffe bilden die Basis für eine intakte Zellfunktion sowie eine optimale Leistungsfähigkeit des Organismus.

Linus Pauling definierte den Begriff Orthomolekulare Medizin:
„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krank­heiten durch die Veränderung der Konzentration von Substanzen (Vitamine und Mikronährstoffe) im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind“.

Zur Erhaltung optimaler Gesundheit müssen diese Nährstoffe regelmäßig in ausreichender Menge dem Organismus zugeführt werden.

Viele Wirkstoffe werden schon erfolgreich eingesetzt:
– Calcium bei Osteoporose
– Vitamin D3 bei Osteoporose, Stärkung des Immunsystems, depressive Verstimmung
– Jod bei Schilddrüsenerkrankungen
– Selen bei Schilddrüsenerkrankungen, Immunsystem
– Folsäure in der Schwangerschaft
– Vitamine der B-Gruppe für das Nervensystem
– Eisen bei Anämie
– Zink für das Immunsystem (Heuschnupfen, Erkältung)
– Magnesium für Krämpfe, Menstrutationsbeschwerden, Migräne, Koliken

Ihr zuverlässiger Partner bei Pflege- und Hilfsmitteln

Neben unseren apothekenüblichen Produkten bieten wir Ihnen auch ein breites Sortiment an Pflege- und Hilfsmitteln. Damit wir Sie, in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt, in Ihrer Genesung bestmöglichst unterstützen können, sind wir den Hilfsmittellieferverträgen vieler Krankenkassen beigetreten. Wir führen das Kostengenehmigungsverfahren für Sie durch und versorgen Sie gerne mit den benötigten Hilfsmitteln zusammen mit Ihren Medikamenten – ohne den extra “Umweg” über das Sanitätshaus. Informieren Sie sich bei uns!

Wir fertigen für Sie individuelle Rezepturen

Das Anfertigen von Arzneiprodukten gehört zu den ureigenen Tätigkeiten in einer Apotheke.

Die individuelle Rezepturanfertigung besitzt bei uns nach wie vor einen hohen Stellenwert. Wir arbeiten nach vorgegebenen Qualitätsstandards mit moderner Technik wie dem Topitec®. Dieser fertigt Ihre Individualrezeptur, die Sie auf Rezept vom Arzt erhalten, sorgfältig und mit höchster Qualität an. Salben, Cremes, Lösungen, Tinkturen, Öle etc. – wir bieten Ihnen ein breites Spektrum unterschiedlicher Arzneiformen.

Was fliegt gerade?
Die Pollenflug-Meldung

Im Juni besteht ein mögliches Vorkommen von Ahorn, Akazie, Ambrosia, Beifuß, Birke, Buche, Edelkastanie, Eibe, Eiche, Erle, Esche, Fichte, Gänsefuß, Hainbuche, Hausstaubmilben, Heide, Liguster, Linde, Löwenzahn, Mais, Raps, Rosskastanie, Tanne, Walnuss, Weide und Weizen.
Im Juni besteht ein starkes Vorkommen von Ampfer, Brennnessel, Gerste, Gräsern, Hafer, Kiefer, Roggen, Sauerampfer, Schimmelpilzen, Spitzwegerich, und Wiesenfuchsschwanz.

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Wir haben morgen Notdienst!

Am Donnerstag, den 30.05.2019 von 08:30 Uhr bis Freitag, den 31.05.2019, 18:30 Uhr sind wir durchgängig für Sie da.

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