Die “gefühte” Temperatur

Die “gefühte” Temperatur

Die “gefühlte” Temperatur

Wetterberichte nennen neben der real zu erwartenden Temperatur häufig auch die „gefühlte“, die um einige Grade unterschiedlich sein kann. Wie wird diese Angabe eigentlich bestimmt? Die gefühlte Temperatur soll veranschaulichen, wie der Mensch seine Umgebungstemperatur wahrnimmt. Dafür werden Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Wind und Wärmereflexion herangezogen und auf das Temperaturempfinden eines Durchschnittsmenschen hinsichtlich seiner Behaglichkeit projiziert. Der Deutsche Wetterdienst benutzt dafür das „Klima-Michel-Modell“. Dieser Durchschnitts-Michel ist männlich, 1,75 Meter groß, wiegt 75 Kilogramm und ist etwa 35 Jahr alt. Im Computermodell wird seine durchschnittliche Aktivität ebenso berücksichtigt wie die Wärmeisolation seiner üblichen Kleidung. So kommt man zur Voraussage, dass sich zehn Grad Celsius im Herbst bei Wind und Nieselregen auch mal wie null Grad anfühlen können.


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.