Jodmangel

Jodmangel

Deutschland ist ein Jodmangel-Gebiet

Schuld an der schlechten Jodversorgung in Deutschland sind die jodarmen Ackerböden. Nur sehr wenige Gemüse beziehungsweise Pilze weisen einen nennenswerten Jodgehalt auf.
Zudem essen die Deutschen zu wenig Meeresfisch, der bis zu 245 Mikrogramm/100g enthält.
Ein Jodmangel allein durch eine gesunde Ernährung auszugleichen, ist schwierig. Täglich Milch und Milchprodukte sowie ein- bis zweimal wöchentlich Seefisch verbessern die Jodbilanz.

BESONDERS JODHALTIGE LEBENSMITTEL SIND z.B.:
– Kabeljau: ca. 290 µg/100g
– Miesmuscheln: 160µg/100g
– Mozzarella: 150µg/100g
– Feldsalat: 35µg/100g

Jod-Bedarf in Zahlen
Laut der Papillon-Studie nimmt ein Bundesbürger über die Nahrung täglich nur etwa 70 Mikrogramm Jod auf. Etwa 200 Mikrogramm benötigt ein Erwachsener jedoch, damit seine Schilddrüse normal arbeitet. Nach dem WHO-Bericht „Jodversorgung weltweit“ gelten 22,3 Millionen Menschen in Deutschland als jodunterversorgt.
27 Prozent der sechs- bis zwölfjährigen Schulkinder sind laut WHO hierzulande unzureichend mit Jod versorgt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Kinder von ein bis unter vier Jahren 100 Mikrogramm, für vier- bis Siebenjährige Kinder 120 Mikrogramm und für Sieben- bis Zehnjährige 140 Mikrogramm Jod pro Tag.


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